Geteilte Weihnachtsfreude…

Weihnachtszeit – eine Zeit der Freude! Die Kinder lieben es, wenn sie jeden Morgen ein kleines Adventsgschenkli im Haus suchen dürfen (mit Foto-Indiz), wenn es nach frischgebackenen Weihnachtsguetzlis riecht oder wenn wir abends unsere Adventskerzen anzünden (jeden Abend eine mehr), Adventslieder singen und eine Geschichte in der Bibel lesen, wo wir etwas über Jesu Geburt bzw. sein Kommen erfahren. Die Geschenke für Omi&Opi, Nana sowie Gottis&Göttis haben wir schon im Oktober gebastelt, eingepackt und in die Schweiz gesendet. Jetzt werden nur noch letzte Geschenke für Geschwister oder Mami&Papi angefertigt, schön verpackt und in der Bett-Schublade versteckt. Und auch s’Mami packt heimlich alle Geschenke ein, welche sie mehrheitlich von der Schweiz mitgebracht hat und seither unverpackt in den Koffern warten. Und wie jedes Jahr wird mit grosser Ungeduld der 24. erwartet – nicht etwa wegen den Geschenken (denn diese werden in unserer Familie erst am 26. ausgepackt) – nein, sondern weil sie dann endlich mit Mami den Weihnachtsbaum schmücken und die Krippe aufstellen dürfen!

Aber was wäre diese weihnächtliche (Vor)Freude, wenn wir sie nicht mit anderen teilen könnten? Am Samstag, dem 24., gingen wir deshalb als Familie vormittags in einen Supermarkt und kauften für 3 arme Familien entsprechend ihrer Kinderzahl ein: Unsere Kinder halfen passende Geschenke für jedes Kind auszuwählen, dazu gab es ein paar Süssgetränke und weihnachtliche Leckereien. Nachmittags besuchten wir diese Familien dann in ihren armseligen Hütten, übergaben die Geschenke und zeigten ihnen die Weihnachtsgeschichte über einen Mini-Beamer. Abends genossen wir dann unser Weihnachts-Migros-Käsefondue und sassen bei Kerzenschein zusammen, um die Weihnachtsgeschichte zu hören, zu singen und zu beten. Danach genossen wir dann noch den traditionellen Weihnachts-Guetzliteller mit Tee, wie es in Olivia’s Familie schon immer Tradition war. Every year the same procedure! 🙂

Am Weihnachtsmorgen gingen wir dann in die Gemeinde und hörten eine weihnächtliche Botschaft, welche zum Nachdenken anregte. Wie auch im vorweihnächtlichen Gottesdienst gab es die eine oder andere Präsentation. Zum Beispiel spielten Olivia, Nashya und Ania (Tochter von Nehemia-Gründer) mit ihren Querflöten ein Weihnachts-Medley in drei Stimmen. Patrick leitete die Lobpreisgruppe. Ein gemeinsames Festessen gab es allerdings nur im vorweihnächtlichen Gottesdienst (18.12.), da die Madagassen am Weihnachtstag in ihren Familien ihr Weihnachtsessen geniessen (Reis mit einer  Sauce, wo auch mal etwas Fleisch drin ist). Da wir im Gegensatz zu den Madagassen keine Familienmitglieder einladen konnten, vertrieben wir uns den Weihnachtstag mit Gesellschaftsspielen zu Hause.

Und dann war es endlich auch für unsere Kinder soweit: Am 26. lagen die bunteingepackten Geschenke aller Grössen unter dem Weihnachtsbaum! Natürlich glauben unsere Kinder weder an den Weihnachtsmann noch ans Christkindli als Geschenkeboten – sondern wissen, dass dies alles unter Mami’s Regie läuft :-). Nach dem Morgenessen durften die Kinder endlich ihre Weihnachts-Geschenke auspacken, welche von Omi & Opi, Nana, Göttis & Gottis, Mami, Papi und Geschwistern kamen! Da leuchteten ihre Augen und die Freude war gross… VIELEN VIELEN DANK!!!

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